Wirtschaft, Handel und Finanzen

Moderner Wirtschaftsstandort Lauf
Stärkung der regionalen Wirtschaft

  • Städtische Wirtschaftsförderung ausbauen, um Impulse und Projekte neuer und bestehender Unternehmen aktiv zu unterstützen
  • Wirtschaftsförderung auch in den ländlichen Stadtgebieten und Dörfern für Handwerk, Dienstleistungen sowie die heimische Landwirtschaft etablieren
  • „Kauf in Lauf“ stärken: heimische Angebote und regionale Wertschöpfung fördern sowie lokale Landwirtschaft und Lebensmittelkooperationen (z. B. in Schulen) unterstützen
  • Öffentliches Beschaffungswesen nachhaltig und regional mit klaren Zielvorgaben zur Steigerung der lokalen Wertschöpfung ausrichten

Bildung, Innovation und Existenzgründung
Arbeitskräfte für morgen

  • Existenzgründer*innen und junge Unternehmer*innen aktiv unterstützen
  • Aus- und Weiterbildung von Fachkräften durch unsere Volkshochschule, Laufer Schulen und Projektpartner fördern
  • Gästehaus für Auszubildende mit regionalen Gastroangeboten initiieren
  • Wissenschaft, Forschung und Lehre in Lauf entwickeln
  • TechnologieTransferZentrum (TTZ) als Ort innovativer Ideen für eine nachhaltige, erfolgreiche Wirtschaft in der Transformation und als Ort für Schwarmintelligenz dauerhaft etablieren
  • Gemeinwohlökonomie-Projekte in der Cittá del Bio und FairTrade Stadt Lauf initiieren
  • WIN² – Projekte für die Arbeitswelt von morgen etablieren

Unterstützung von Einzelhandel und Kleinstbetrieben
Starke Innenstadt, lebendige Märkte

  • Kleine Betriebe und Einzelhandel durch vereinfachte Genehmigungsverfahren unterstützen, bürokratische Hürden reduzieren und ein „Lotsenprogramm“ für Neugründungen einrichten – auch um den Einzelhandel in der Innenstadt zu beleben
  • Pop-up-Läden ermöglichen und ein Marktplatzkonzept erstellen und umsetzen, um Vielfalt und Attraktivität zu fördern
  • Co-Working-Space schaffen: Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe durch moderne Arbeitsräume in geteilten Büros schaffen
  • Wochenmarkt ausbauen: zusätzlicher (Bio-)Feierabendmarkt, z. B. in Lauf Links

Umweltschutz und Flächenmanagement
Grund und Boden nachhaltig nutzen

  • Gewerbeflächenmanagement optimieren und Bannwald-Flächen schützen
  • Nachhaltige Forstwirtschaft durch Waldumbau mit klimaresistenten Baumarten und verantwortungsvolles Jagdquoten-Management vorantreiben
  • Nachhaltige Flächennutzung für erneuerbare Energien (z. B. für Photovoltaikanlagen) unterstützen, ohne landwirtschaftliche Nutzflächen zu beeinträchtigen

Tourismusförderung
Gäste sind willkommen in Lauf

  • Wander- und Radwege sowie ÖPNV-Angebote an Wochenenden ausbauen
  • Kooperationen mit regionaler Gastronomie und Anbietern für kulinarische und kulturelle Erlebnisse stärken
  • Fahrradtourismus durch bessere Infrastruktur (u. a. Fahrradwege, Abstellplätze, Reparaturstationen, Lademöglichkeiten) unterstützen
  • Überregionale Marketingkampagnen für sanften Tourismus initiieren, die historische Altstadt, die Wenzelburg, das Industriemuseum sowie Landschaften als touristische Highlights gemeinsam mit dem Landkreis und Franken Tourismus hervorheben
  • Hotel- und Pensionsangebote modernisieren und ausbauen, um Lauf als Tourismusstandort im Nürnberger Land und der Metropolregion zu stärken
  • Mountainbiketrails in Zusammenarbeit mit der Tourismusförderung Nürnberger Land schaffen

Gesunde Finanzen und moderne Organisation der Stadt
Verantwortung für morgen übernehmen

  • Jährliches Bürgerbudget einführen: Bürger*innen reichen Projektvorschläge ein (z. B. Sitzbänke am Dorfplatz, bessere Straßenbeleuchtung, Spielplatzsanierungen oder neue Radwege). Nach erfolgreicher Zulässigkeitsprüfung durch die Verwaltung wählen die Bürger*innen demokratisch die umzusetzenden Projekte aus
  • Haushaltspolitik auf kurz-, mittel- und langfristige Entwicklungsziele des Laufer Zukunftsprogramms ausrichten und seriös, ausgeglichen und resilient gestalten
  • Investitionen in Bildungseinrichtungen und kommunale Infrastruktur priorisieren und durch vorausschauende Planung Fördermittel von Bund, EU und Land effizient nutzen
  • Stadtentwicklungsziele und -vorgaben definieren, kalkulieren sowie dazugehörige Umsetzungspläne erarbeiten und umsetzen
  • Freie Träger, z. B. KiTas, bevorzugen, um vielfältige Angebote zu unterstützen und öffentliche Mittel zu sparen (Subsidiaritätsprinzip)
  • Beteiligung an eigenen städtischen Bürgerenergieanlagen ermöglichen, um kommunale Einnahmen zu steigern sowie Kaufkraft- und Mittelabflüsse zu reduzieren

Proaktive, bürgernahe digitale Verwaltung und Bürokratieabbau
Angebote vereinfachen und leichteren Zugang schaffen

  • Proaktive Ämter etablieren, z. B. durch die Einsetzung eines Baulotsen, der Bürger*innen und Unternehmen bei Bauanträgen aktiv unterstützt und Genehmigungsprozesse beschleunigt
  • Digitalisierung und Bürokratieabbau forcieren: mehr online zugängliche Verwaltungsvorgänge unter Wahrung des Datenschutzes anbieten
  • Einfache, nutzerfreundliche digitale Angebote aufbauen, um persönliche Behördengänge zu reduzieren
  • Digitale Beteiligungsformate wie Ideen-Landkarte, Initiativen-Plattform und Bürgerbudget etablieren, um frühzeitige und unkomplizierte Mitwirkung zu ermöglichen
  • Stadtratsarbeit transparenter machen: Live-Übertragungen und digitale Abrufbarkeit aller Stadtrats- und Ausschusssitzungen ermöglichen